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Behandlungsschwerpunkt: Halsschlagaderoperation


Durchblutungsstörungen sind ein Alarmzeichen


Sie heißt auch Karotis und entspringt nah am Herzen aus der großen Körperschlagader – die Halsschlagader. Auf jeder Seite des Halses verläuft eine davon.

Schleichende Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) betrifft alle Blutbahnen, so auch die Halsschlagader. Es kann zu einer Verengung in dem etwa Bleistift dicken Blutgefäß kommen (Karotisstenose). Höheres Lebensalter, Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes und eine erbliche Veranlagung zu Durchblutungsstörungen sind die wichtigsten Risikofaktoren für dieses Krankheitsbild.

Verengte Halsschlagadern verursachen zwar nicht immer Symptome, doch es kann zu vorübergehenden oder bleibenden Seh- oder Sprachstörungen, Lähmungen oder Gedächtnisverlust kommen. Im schlimmsten Fall werden Blutgerinnsel aus der verkalkten Halsschlagaderwand ins Gehirn geschwemmt, die einen lebensbedrohlichen Schlaganfall auslösen.

Expertenschätzungen zufolge gehen mindestens 15 Prozent aller Schlaganfälle auf verengte Halsschlagadern zurück. Treten vorübergehend oder dauerhaft Seh-, Sprach- oder Gefühlsstörungen auf, besteht dringender Handlungsbedarf. Das Risiko, einen schweren Schlaganfall zu erleiden, ist bei solchen Symptomen sehr hoch. Mit einer Ultraschalluntersuchung lässt sich das Ausmaß der Erkrankung sehr genau feststellen. Ist die Halsschlagader stark verengt, muss unbedingt eine Therapie beginnen – selbst dann, wenn der Patient bis dahin keine Beschwerden verspürt hat.