Kompetenz und Fürsorge für Ihre Gesundheit

Behandlungsschwerpunkt: Halsschlagaderoperation


Eine Operation, die das Schlimmste verhindern kann


Vorbereitung
Bei entsprechender Diagnose wird der Patient vom Hausarzt zu uns überwiesen oder  kommt direkt in die gefäßchirurgische Sprechstunde. Nach der eingehenden klinischen Untersuchung werden alle Befunde besprochen und gegebenenfalls ein Operationstermin im Krankenhaus vereinbart.

Aufnahme
Die Aufnahme erfolgt einen Tag vor der Operation. Die Voruntersuchungen umfassen z.B. Lungenröntgen, EKG, spezielle Blutabnahmen und die Beurteilung der Narkosefähigkeit durch einen Internisten. In einem Gespräch mit dem Patienten erklärt der Chirurg alle Details des Eingriffs und beantwortet mögliche Fragen.

Der Operationstag
Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose stattfinden. Über einen kleinen Schnitt am Hals wird die Halsschlagader freigelegt und die Engstelle ausgeschält. Während des gesamten Eingriffs wird die Gehirndurchblutung kontinuierlich kontrolliert, um Durchblutungsstörungen rechtzeitig zu erkennen. Die OP dauert etwa ein- bis eineinhalb Stunden. Zum Schluss wird eine Gefäßdarstellung mit Kontrastmittel (Angiographie) durchgeführt, um das Ergebnis des Eingriffes sicher überprüfen zu können. Insgesamt handelt es sich um einen unkomplizierten Eingriff, der Patienten vor den schlimmen Folgen eines Schlaganfalls bewahren kann.

Nach der Operation
Ein stationärer Aufenthalt von normalerweise  5 - 7 Tagen ist zur Nachsorge und Kontrolle nötig. Sechs Wochen nach der Operation erfolgt die erste Kontrolluntersuchung, danach einmal jährlich. Die Risikofaktoren sind weiterhin vom Hausarzt zu überwachen. Außerdem müssen auf Dauer blutverdünnende Mittel eingenommen werden.