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Das Klinikum: ein Ort mit Zukunft und Geschichte

Seit seinem Bestehen hat sich das Klinikum Dritter Orden Schritt für Schritt zu einem anerkannten Zentrum medizinischer Kompetenz und menschlicher Fürsorge entwickelt. Schon in seinen allerersten Anfängen zeichnete sich diese zweifache Ausrichtung ab – als sich 1902 eine Gruppe von Frauen zusammenschloss, um den damals in der Regel unversorgten Kranken der armen Bevölkerungsschichten zu helfen. Geleitet waren sie von den Idealen des Heiligen Franziskus von Assisi. Sehr bald erkannten diese Pionierinnen, dass medizinische Qualität ebenso wichtig ist wie die Liebe zum leidenden Mitmenschen. 1912 gründeten sie ein Lehrkrankenhaus – das war die Geburtsstunde des Krankenhauses Dritter Orden (heute: Klinikum Dritter Orden).

Das Klinikum in Zahlen

Bettenzahl: 574
Teilstat. Plätze: 18
Mitarbeiter: 1.700
Stat. Patienten: 30.000 pro Jahr
Notaufnahmen: 62.000 pro Jahr
Operationen: 10.900 pro Jahr
Ambulante Operationen: 1.250 pro Jahr
Entbindungen: 2.544 pro Jahr

100jähriges Jubiläum

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Die Aufgaben des Klinikums: Heilung und Lehre


Bei seinem Start 1912 hatte sich das Klinikum in erster Linie der Fürsorge für die Kranken aus den ärmsten Bevölkerungsschichten verschrieben. Als einer der ersten Schwerpunkte kam die Beratung und Betreuung bedürftiger Schwangerer und junger Mütter bez. junger Familien hinzu. Heute sieht sich das Klinikum als ein Zentrum medizinischer Kompetenz und menschlicher Pflege, das allen Menschen, die unsere Hilfe brauchen, offen steht – egal welcher Nationalität, Konfession oder mit welchem sozialen Hintergrund. Mit 574 Betten, 18 Plätzen für teilstationäre Behandlung, neun Fachkliniken, einem ambulanten Operationszentrum, fünf Belegabteilungen und mehr als 30.000 stationären Kranken jährlich hat das Klinikum Dritter Orden überregionales Ansehen erworben – in der Fachwelt ebenso wie bei Patienten.

Parallel zur Sorge um die Kranken bestand schon bei den Gründerinnen des Klinikums der Wunsch, Kranken- und Pflegeschwestern kompetent auszubilden und damit die Qualität der Betreuung auf ein exzellentes Niveau zu heben. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts ein innovativer Gedanke, der sich nur dank des Engagements von Gründerinnen und Förderinnen realisieren ließ. So entstand eine Schwesternschule mit einer „eigenen Klinik“, in der die  Lernschwestern besser und intensiver ausgebildet werden sollten als in „Aushilfskrankenhäusern“. Doch bei der Schwesternschule ist es nicht geblieben. Seit 1979 ist das Klinikum (damals hieß es noch „Krankenhaus Dritter Orden“) auch Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Leitbild


Nach welchen Grundsätzen das Klinikum Dritter Orden ausgerichtet ist und arbeitet, können Sie hier lesen.

Werte und Anspruch für unser gemeinsames tägliches Tun

Präambel
Die Kliniken des Dritten Ordens in München und Passau leisten auf der Grundlage des christlichen Glaubens einen wesentlichen Beitrag zur regionalen und überregionalen Gesundheitsversorgung nach dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse. Dabei stehen die Patientinnen und Patienten im Zentrum unseres Handelns - unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Besonderen Wert legen wir dabei auf persönliche und fürsorgliche Zuwendung. Wir treten ein für die Würde des Menschen in jeder Lebensphase.

Patientinnen und Patienten
Das Vertrauen, das uns unsere Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige entgegenbringen, ist Grundlage unserer beruflichen Existenz. Allen Patientinnen und Patienten begegnen wir mit Respekt und Wertschätzung. Wir informieren, sind offen für Fragen, beraten, ermutigen und leisten individuelle Unterstützung. Wo Heilung nicht möglich ist, mindern wir das Leiden, trösten wir und begleiten das Sterben. Um die Qualität der Versorgung kontinuierlich zu verbessern, legen wir Wert auf fach- und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit und ständige Fort- und Weiterbildung. Wir ergänzen unsere Kompetenz durch enge Kooperation mit anderen Kliniken und Institutionen. Persönliche Zuwendung halten wir für ebenso selbstverständlich wie die Nutzung modernster Medizintechnik.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Unser Umgang ist geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Loyalität, Offenheit, Anerkennung und konstruktiver Konfliktkultur. Unsere Führungskräfte verpflichten sich zu kooperativer Führung. Durch umfassende Personalentwicklung gewährleisten wir eine hohe Qualität unserer Arbeit. Dabei berücksichtigen wir die persönlichen Ziele, Fähigkeiten und Interessen des Einzelnen. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen für attraktive und sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze. Wir legen Wert auf wirtschaftliches Handeln und sorgsamen Umgang mit uns anvertrauten Ressourcen. Wir achten die Umwelt als Teil der Schöpfung, sie zu erhalten ist uns ein verpflichtendes Anliegen. Jeder Einzelne prägt durch sein Auftreten das Bild unserer Kliniken. Als Mitglied der Dienstgemeinschaft ist jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter für die Umsetzung des Leitbildes verantwortlich.

Partner
All unseren Partnern begegnen wir fair und offen. Mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, anderen Kliniken und sonstigen medizinischen und sozialen Einrichtungen arbeiten wir eng zusammen und pflegen einen guten Kontakt. Wir informieren sie zeitnah und unterstützen sie zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten. Fördervereine und Selbsthilfegruppen sind für uns wichtige und wertvolle Ansprechpartner, die uns dabei unterstützen, den Bedürfnissen bestimmter Patientengruppen noch besser gerecht zu werden. Mit den von den Kostenträgern zur Verfügung gestellten Mitteln gehen wir verantwortungsvoll um. Wir sind bereit, mit unseren Partnern Kooperationen einzugehen, die den Patientinnen und Patienten nutzen und wirtschaftlich sinnvoll sind. Den Industriepartnern begegnen wir zuverlässig und aufgeschlossen und sind an langfristigen Beziehungen interessiert.

Patientenbroschüre

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