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06. November 2018

Neue Mobilität dank Hüftgelenksersatz – Wieder wie früher laufen können

In Deutschland klagen rund sechs Millionen über Gelenkprobleme. Allein bei ca. zwanzig bis vierzig Prozent der 60-Jährigen finden sich in Röntgenuntersuchungen Anzeichen für Arthrose, eine Erkrankung die durch Abnutzung des Gelenkknorpels entsteht und nicht heilbar ist.

Von diesem Abrieb besonders häufig betroffen sind die Hüftgelenke. Hierfür können beispielsweise ein Verschleiß des Gelenkknorpels, angeborene oder anlagebedingte Formveränderungen oder Fehlstellungen des Gelenks, aber auch ein hohes Körpergewicht, Gelenkentzündungen und Beinlängendifferenzen ursächlich sein.

Schmerzen treten meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Zunächst machen sie sich beim Aufstehen, bei Belastung und Bewegung vorrübergehend oder schubweise bemerkbar. In späteren Stadien können die Gelenke auch im Ruhezustand unangenehm schmerzen.

Wie das Vorliegen einer Arthrose vom Arzt festzustellen ist, ob den Schmerzen mit einer konservativen Behandlung beizukommen ist und welche operativen gelenkersetzenden Therapieansätze den Betroffenen wiederum helfen können, darüber sprach Dr. Manfred Vonderschmitt, Chefarzt der Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie und Unfall- /Wiederherstellungschirurgie beim letzten Ge-sundheitsforum „Gesundheit informativ". Die Münchner Volkshochschule und das Klinikum Dritter Orden hatten hierzu am Dienstag, 6. November 2018, in den Vortragssaal des Ausbildungsinstitutes in der Franz-Schrank-Straße 4 eingeladen.

In dem Chirurgen und Unfallchirurgen Dr. Manfred Vonderschmitt sah sich das Auditorium einem erfahrenen Referenten mit 30-jähriger Berufspraxis gegenüber, dessen Maxime es ist, gemeinsam mit seinen Patienten stets die beste Lösung zu finden. „Heute muss kein Patient mehr eine lange Leidensgeschichte durchleben, bevor die Indikation für eine Operation gestellt wird" weiß der Arzt mit den Zusatzbezeichnungen Sport- und Notfallmedizin. Trotzdem seien die Wahl des passenden Verfahrens, eine ausgefeilte OP-Technik, die Qualität der Prothese und die intensive Rehabilitation nach dem Eingriff entscheidend dafür, dass der Patient seine frühere Mobilität zurückerhält.

Die von Dr. Manfred Vonderschmitt geleitete Klinik für Gelenkersatz, orthopädische Chirurgie und Unfall- /Wiederherstellungschirurgie ist eine von insgesamt 25 Einrichtungen der Akutversorgung, die als zertifiziertes Mitglied des Traumanetzwerkes München-Oberbayern-Süd anerkannt sind. An die Vergabe des Zertifikats ist die Voraussetzung geknüpft, dass eine bestmögliche rund-um-die-Uhr-Versorgung von lebensgefährlich verletzten Unfallopfern nach standardisierten Qualitätsvorgaben der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) in der ausgezeichneten Einrichtung an 365 Tagen im Jahr gewährleistet ist.

 

Kontakt:
Petra Bönnemann
- Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
Telefon: 089 1795-1712
petra.boennemann@dritter-orden.de