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11. April 2017

Hygiene im Krankenhaus - Was Patienten darüber wissen sollten

„Die Medizin steht weltweit vor einer großen Herausforderung", wertet Dr. Barbara Pförringer, Leiterin der Klinikhygiene am Klinikum Dritter Orden, die Tatsache, dass bei manchen multiresistenten Erregern schon jetzt keine Antibiotika-Therapie mehr Wirkung zeigt. "Prävention ist das stärkste Mittel gegen Krankenhausinfektionen", weiß Barbara Pförringer aus ihrer beruflichen Praxis beruhigend zu berichten. Hygiene ist daher ein unerlässlicher und fester Bestandteil des heutigen Klinikalltags.

Welchen Einfluss diese Disziplin auf die Versorgung der Patienten ausübt, welche Ansprüche an ein effizientes Hygienemanagement zu stellen sind und welche Hygienerichtlinien in einem leitliniengerechten Krankenhaus umzusetzen sind, darüber informierte Dr. Barbara Pförringer beim Gesundheitsforum „Gesundheit informativ" der Münchner Volkshochschule am Dienstag, 11. April 2017 im Klinikum Dritter Orden.

In ihrem Vortrag ging die Referentin zum einen auf die Hygiene ein, die der Patient in einem Krankenhaus selbst wahrnehmen kann, wie zum Beispiel die Sauberkeit des Patientenzimmers, der Station und des Personals. Daneben stellte sie dar, wie sich Hygiene hinter den Kulissen auf den Klinikbetrieb auswirkt: etwa angesichts wichtiger Risikoparameter, die im Rahmen des Aufnahmegesprächs abgeklärt werden, einer Risikobeurteilung, die ein Haus fortwährend vornimmt, einer Infektionsprävention, die eine Einrichtung einleitet sowie Schulungen und Fortbildungen, die das Personal besucht.
 

Kontakt:
Petra Bönnemann
- Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
Telefon: 089 1795-1712
petra.boennemann@dritter-orden.de