Behandlungsschwerpunkt: Herzschrittmachereinsatz
So findet das Herz wieder in seinen Rhythmus
Herzschrittmacheroperationen sind vergleichsweise kleine und unkomplizierte chirurgische Eingriffe. In der Regel reicht eine örtliche Betäubung. Vor dem Eingriff findet ein umfassendes Beratungsgespräch statt.
Welcher Herzschrittmacher eingesetzt wird, richtet sich nach der Art der Störung. Prinzipiell hat das Gerät aber immer etwa die Größe einer Streichholzschachtel und kommt meist unterhalb des linken oder rechten Schlüsselbeins unter die Haut. Hauchdünne Elektroden werden über die Venen ins Herz gebracht. Sie geben, wenn erforderlich, elektrische Impulse ab und ermöglichen so einen gleichmäßigen Herzschlag. Die Operation dauert ungefähr eine Stunde, der stationäre Aufenthalt für Nachsorge und Kontrolle zwei bis drei Tage.
Nachsorge und Überwachung des Herzschrittmachers
Egal welches System eingesetzt wurde – regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind alle 9 bis 12 Monate notwendig. Bei jeder Kontrolluntersuchung wird die Funktion des Herzschrittmachers genau untersucht. Dadurch können frühzeitig Veränderungen im Krankheitsbild erkannt werden. Die Nachsorge erfolgt in der Herzschrittmacher- und Defibrillator Ambulanz im Herzkatheterlabor Nymphenburg im Klinikum Dritter Orden durch Ärzte der kardiologischen Praxen Burgstraße oder Weinstraße. Dabei wird das Aggregat mit einem speziellen Computer abgefragt und alle Funktionen werden sorgfältig überprüft. Falls erforderlich kann die Einstellung des Schrittmachers geändert werden.


