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Schilddrüsenzentrum

Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Leiter des Schilddrüsenzentrums:
Dr. Detlef Krenz

Sekretariat:
Telefon: 089 1795-2001
Telefax: 089 1795-2003

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Schilddrüsenzentrum im Klinikum Dritter Orden

Seit über 100 Jahren werden Schilddrüsenerkrankungen im Klinikum Dritter Orden erfolgreich behandelt. Nahezu 100.000 Schilddrüsenoperationen wurden seit 1912 in unserem Hause durchgeführt. Diese langjährige Erfahrung und hohe Expertise findet nicht zuletzt Wiederklang in unserer Anerkennung als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie. Ein Zertifikat, mit dem die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) bescheinigt, dass die von uns angebotenen chirurgischen Verfahren einem hohem Niveau und allen geforderten, hohen und modernen Qualitätsstandards entsprechen.

Im Schilddrüsenzentrum des Klinikums Dritter Orden arbeiten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Detlef Krenz erfahrene Chirurgen, Endokrinologen, Nuklearmediziner, Pathologen und weitere Spezialisten eng zusammen, um für jeden Patienten die geeignete, individuell abgestimmte Behandlungsform sicherzustellen. Operationen an der Schilddrüse sind mit derzeit über 1.000 Fällen pro Jahr die häufigsten operativen Eingriffe an unserem Klinikum. Deutschlandweit gibt es nur wenige Zentren, die diese Anzahl an Operationen erreichen oder übertreffen.

Team

Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

 

Die medizinische Leitung

 
Chefarzt Dr. Detlef Krenz
Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

Korbinian Wiesend
Leitender Oberarzt

Dr. Peter Kapfhammer
Organisatorisch verantwortlicher Oberarzt
 

Weitere Schilddrüsenoperateure

Dr. med. Matthias Löppert
Oberarzt

Dr. med. Karen Ohaus
Oberärztin

Leistungen

Schilddrüsenzentrum

 

Das medizinische Leistungsspektrum

Das Klinikum Dritter Orden ist eines der großen Behandlungszentren für die Schilddrüse und von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie anerkannt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Beteiligten, einschließlich der zuweisenden Haus- und Fachärzte optimiert die individuellen Behandlungsstrategien und ermöglicht – basierend auf einer langjährigen Tradition – die gesamte Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen auf höchstem Niveau.

Bei einer Erkrankung der Schilddrüse gibt es häufig keine Alternative zur Operation. Allerdings haben sich die Operationstechniken in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Maximale Sicherheit für die Patienten hat im Schilddrüsenzentrum des Klinikums Dritter Orden die höchste Priorität.

Die Verwendung von Lupenbrillen oder die Anwendung spezieller Messverfahren für die Nervenschonung tragen neben der hohen persönlichen Erfahrung der Operateure maßgeblich dazu bei. Operationsverfahren mit deutlich kleineren Schnitten und somit weniger Schmerzen und geringerer Narbenbildung steigern den Patientenkomfort.

Neben der Operation kommen in unserem Schilddrüsenzentrum zahlreiche weitere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zum Einsatz. So werden Messwerte des Schilddrüsenstoffwechsels im Blut routinemäßig bestimmt und die Funktion der Schilddrüse im nuklearmedizinischen Bild mit der zugehörigen Ultraschalluntersuchung gemeinsam ausgewertet. Möglichkeiten der medikamentösen Beeinflussung des Schilddrüsenhormonhaushalts (Thyreostatika) und der nuklearmedizinischen Therapie (Radio-Jod-Therapie) weiten das Behandlungsspektrum zudem deutlich aus.

Auch bei bösartigen Erkrankungen der Schilddrüse besteht sehr häufig die Möglichkeit zur Heilung. Obendrein hat sich das Bild der sogenannten Knotenstruma, im Volksmund „Kropf“ genannt, in den letzten zehn bis 15 Jahren durch die bessere Jodversorgung und die Weiterentwicklung des Ultraschalls entscheidend gewandelt: Die krankhaft veränderten Schilddrüsen sind oft nur noch gering oder gar nicht vergrößert, es finden sich aber in zunehmender Zahl als Zufallsbefund im Ultraschall Knoten. Etwa 25 Prozent der deutschen Bevölkerung haben derartige Knoten, die allerdings nicht immer operiert werden müssen. Gelegentlich wird aus einem gutartigen Knoten ein bösartiger. Die Mehrzahl hiervon kann dann durch eine Operation ggf. in Kombination mit einer Radio-Jod-Therapie dauerhaft geheilt werden. Damit ist die Einschätzung des Malignitätsrisikos zu einer wichtigen interdisziplinären Aufgabe geworden.

Diagnostische Verfahren

  • Laboruntersuchungen (einschließlich intraaoperativer Parathormonbestimmung)
  • Sonographie, Duplexsonographie
  • Punktionen der Schilddrüse (einschließlich Zellanalyse)
  • Röntgenuntersuchung
  • Szintigraphie
  • Computertomographie (CT)
  • Kernspintomographie (MRT)
  • Positronen-Emissions-Computertomographie (PET-CT)

Operative Therapie

  • alle operativen Verfahren, bei Eignung minimal-invasiv durchgeführt, intraoperative Schnellschnitt-Gewebeanalyse möglich


Medikamentöse Therapie

  • alle medikamentösen Therapieverfahren


Strahlentherapie

  • durch die Strahlentherapeuten im Diagnose- und Therapiezentrum können unterschiedliche Bestrahlungsformen angeboten werden


Radiojodtherapie

  • in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin an der LMU München, teilweise am Haus möglich

Kontakt und Sprechzeiten

Schilddrüsenzentrum

Kontakt

Klinikum Dritter Orden
Schilddrüsenzentrum
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Leiter des Schilddrüsenzentrums Dr. Detlef Krenz

Menzinger Str. 44
80638 München

Sekretariat
Steffi Leitloff, Christine Wattenberg, Christiane Kothmayr
Telefon: 089 1795-2001
Telefax: 089 1795-2003
E-Mail: schilddruesenzentrum@dritter-orden.de

Sonstiges

Schilddrüsenzentrum


Schilddrüsensprechstunde

Montag, Dienstag und Donnerstag
13.00 – 16.00 Uhr

Alle Informationen zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen im Klinikum Dritter Orden haben wir für Sie in einer kleinen Broschüre zusammengefasst, die Sie gerne über das Sekretariat zugeschickt bekommen oder hier als PDF-Datei herunterladen können.

Patientenbroschüre

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