Behandlungsschwerpunkt: Lungenspiegelung
Schmerzlos und schnell vorbei
Je nach Art der Erkrankung und Zielsetzung dauert eine Lungenspiegelung zwischen 5 und 30 Minuten. Meistens ist sie ambulant möglich – nach einer kurzen Überwachungszeit von ca. zwei Stunden kann der Patient wieder nach Hause gehen.
Vor der Untersuchung darf der Patient mindestens vier Stunden nichts essen und nicht rauchen. Das Verbot gilt auch für die ersten zwei Stunden nach der Untersuchung, durch die Betäubung des Rachens könnte es sonst zum „Verschlucken“ kommen.
Notwendig sind meist die Vorlage eines EKG´s, einer Lungenfunktionsprüfung, eines Röntgenbilds der Lunge, unter Umständen auch einer Computertomographie des Brustkorbs. Ebenso ist die Bestimmung des Blutbilds und der Blutgerinnung unabdingbar, um bei der Entnahme einer Gewebeprobe das Blutungsrisiko richtig einschätzen zu können. Blut verdünnende Medikamente müssen rechtzeitig vorher abgesetzt werden.
Da die Atemwege nicht mit Schmerzfasern ausgestattet sind, tut die Bronchoskopie nicht weh. Unangenehm ist aber der Hustenreiz. Deshalb wird vor und während der Untersuchung eine örtliche Betäubung der Schleimhaut durchgeführt, mit oder ohne Gabe eines leichten Schlafmittels. Nur in seltenen Fällen ist eine echte Narkose erforderlich. Sollte der Patient ein Schlafmittel bekommen haben, sind Autofahren und das Führen von Maschinen für den Rest des Tages verboten.


