Kompetenz und Fürsorge für Ihre Gesundheit

Behandlungsschwerpunkt: Gallenblasenoperation


Eine Operation „durchs Schlüsselloch"



Vorbereitung
Bei entsprechender Diagnose wird der Patient vom Hausarzt zu uns überwiesen oder  kommt direkt in die Sprechstunde des chirurgischen Facharztes. Nach der eingehenden klinischen Untersuchung werden alle Befunde besprochen und ein Operationstermin vereinbart
Die Aufnahme erfolgt einen Tag vor der Operation. Die Voruntersuchungen umfassen z.B. Lungenröntgen, EKG, spezielle Blutabnahmen und die Beurteilung der Narkosefähigkeit durch einen Internisten. Der Chirurg bespricht alle Details mit dem Patienten, wobei er auch auf mögliche Komplikationen bei der Operation eingeht.


Die Operation
Bei 90 Prozent der Eingriffe wird heute auf einen offenen Bauchschnitt verzichtet und  „durchs Schlüsselloch" operiert. Mit vier kleinen Hautschnitten verschafft sich der Chirurg Zugang zum Bauchraum – für das Laparoskop, ein Instrument, mit dem der Bauchraum betrachtet werden kann, und spezielle Greifinstrumente. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert etwa eine Stunde.

Nach der Operation
In den folgenden zwei Tagen ist für den Patienten eine zügige Rückkehr zum Essen vorgesehen, außerdem soll er möglichst bald aufstehen und laufen können. Das ist gut möglich, denn besonders nach der „Schlüsselloch-Chirurgie" treten heutzutage kaum Schmerzen auf. Schon am Abend des Operationstags kann der Patient sich erheben und mit der Aufnahme flüssiger und fester Nahrung beginnen. Ein bei der Operation eventuell eingelegter Silikonschlauch zur Ableitung von Wundflüssigkeit wird am nächsten Tag entfernt. Wurde aus dem Ausführungsgang ein Stein heraus operiert, wird an der rechten Bauchseite ein dünner Schlauch eingelegt, der Gallenflüssigkeit ableiten soll. Dieser Schlauch muss zumeist etwas länger verbleiben (7 bis 10 Tage).

Im Rahmen der abschließenden Visite überzeugt sich der Operateur vom normalen Wundheilungsverlauf, eventuell werden noch Nähte entfernt. Manchmal ergibt sich auch die Notwendigkeit einer Kontroll-Ultraschalluntersuchung