Nach oben

Chefarzt
Dr. Agamemnon Sotiriou

Facharzt für Chirurgie, Facharzt für Gefäßchirurgie, zert. Endovaskulärer Chirurg (DGG), zert. Endovaskulärer Spezialist (DGG), Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin, Sportmedizin

  • Lebenslauf

    Kurzbiografie
    Dr. Agamemnon Sotiriou ist Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, in der Erkrankungen des gesamten Arterien- und Venensystems ganzheitlich und umfassend behandelt werden. Sowohl vaskuläre als auch endovaskuläre Verfahren bei Durchblutungsstörungen an Beinen und Armen, Carotisstenose (Verengung der Halsschlagader) und Aortenaneurysma (Erweiterung der Hauptschlagader), aber auch Krampfaderleiden und diabetischer Fuß zählen somit zu den Schwerpunkten des von der deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie zertifizierten Endovaskularspezialisten. Gemeinsam mit seinem Team betreut der gebürtige Bonner im Schnitt 1.100 stationäre und mehr als 1.600 ambulante Patienten jährlich. Neben konservativen Ansätzen kommen endovaskulär-interventionelle Therapien dabei eine Schlüsselrolle zu.
    Sotiriou und seinem Team stehen alle gängigen gefäßmedizinischen Diagnose- und Therapieverfahren zur Verfügung und die optimale Strategie wird für jeden Patienten in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Nachbardisziplinen individuell festgelegt. Bei endovaskulären Verfahren etwa werden der erfahrene Spezialist und seine Kolleginnen und Kollegen von modernster Technik wie einem 3D-Bildverstärker der neuesten Generation unterstützt. Eingriffe am gesamten arteriellen und venösen Gefäßsystem mit Ausnahme der Herz-Kranz-Gefäße werden nach Möglichkeit miminal-invasiv durchgeführt. Komplexe Mehretagenprozesse am Gefäßsystem werden in Hybridtechnik behandelt, also in nur einer Sitzung kombiniert offen chirurgisch und interventionell.
    Die Anlage von Dialyse-Shunts ist eine weitere Kernkompetenz der von Sotiriou geleiteten Klinik. Unter Sotirious Federführung haben die Deutschen Gesellschaften für Angiologie, Gefäßchirurgie/Gefäßmedizin, Nephrologie und Radiologie das Klinikum Dritter Orden 2018 als erstes interdisziplinär arbeitendes, regionales Shuntzentrum in Bayern anerkannt und seither regelmäßig bestätigt. 2021 wurde im Rahmen der Rezertifizierung die hohe Behandlungsqualität nochmals hervorgehoben.
    Sotiriou hat eine umfassende allgemeinchirurgische Ausbildung erhalten, bevor er sich ganz seinem Spezialgebiet, der Gefäßmedizin, widmete. Im Laufe seiner bisher über zwanzigjährigen beruflichen Laufbahn hat er weit mehr als 15.000 Operationen und Interventionen durchgeführt, darunter auch mehrere hundert Shunteingriffe und Aortenstentimplantationen alleine in den letzten Jahren. Seine Ernennung zum Chirurgen erhielt er im Jahr 2003. Zu diesem Zeitpunkt war er der jüngste Facharzt für Chirurgie in Bayern. Seit 2006 führt er die Schwerpunktbezeichnung „Gefäßchirurgie". Im selben Jahr wurde er mit nur 33 Jahren Oberarzt im Klinikum München-West. Der zweifache Familienvater ist verheiratet und Autor viel beachteter Fachpublikationen. Seine Promotion hat Sotiriou an der Technischen Universität München (TU München) mit dem Thema „Postoperative Verläufe nach Lebertransplantation bei Patienten mit äthyltoxischer Leberzirrhose" mit „magna cum laude" abgeschlossen.

    Beruflicher Werdegang & Qualifikationen
    2021 Zertifizierung Endovaskulärer Spezialist (Deutsche Gesellschaft für
    Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin))
    seit 2020 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Dritter Orden
    2018 Leiter des regionalen Shuntzentrums, Klinikum Dritter Orden
    2018 Fachexperte für interdisziplinäre Zentren für Dialysezugänge
    2016 Leiter der Sektion für Gefäßchirurgie am Klinikum Dritter Orden
    2015 Zertifizierung Endovaskulärer Chirurg (Deutsche Gesellschaft für
    Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin)
    2012 Leitender Oberarzt der Abteilung für Gefäßchirurgie am Klinikum München-West und am Klinikum Dachau
    2008 Qualifikation Transfusionsbeauftragter/Transfusionsverantwortlicher
    2007 Schwerpunktbezeichnung Gefäßchirurgie
    2007 Qualifikation Hygienebeauftragter
    2006 Ernennung zum Oberarzt, Leiter der chirurgischen Intensivstation, Abteilung für Gefäßchirurgie, Klinikum München-Pasing
    2005 Zusatzbezeichnung Notfallmedizin
    2004 Zusatzbezeichnung Sportmedizin
    2003 Ernennung zum Facharzt für Chirurgie
    2001 Fachkunde Strahlenschutz
    2000 Promotion an der TU München mit dem Thema „Postoperative Verläufe nach Lebertransplantation bei Patienten mit äthyltoxischer Leberzirrhose"
    1999 Fachkunde Rettungsdienst
    1998 – 2005 Assistenzarzt, Abteilung für Chirurgie, Klinikum München-Pasing
    1997 – 1998 Arzt im Praktikum, Abteilung für Chirurgie, Klinikum München-Pasing
    1993 – 1997 Studium an der Technischen Universität München (TU München)
    1991 – 1993 Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München